RELIQUIE DER HEILIGEN GERMAINE
VERKAUFT — Dieses Objekt befindet sich nun in einer Privatsammlung
RELIQUIE DER HEILIGEN GERMAINE
Weltweiter Gratisversand – sichere und geschützte Lieferung
ref: #RK00-809-1Verfügbarkeit für Abholungen konnte nicht geladen werden
Seltenes Reliquiar aus dem 19. Jahrhundert aus Silber, das eine Reliquie enthält, die als der heiligen Germaine zugehörig identifiziert ist.
Das Reliquiar hat eine ovale Form. Auf der Vorderseite befindet sich eine kleine Reliquie, die in einer rautenförmigen Kartusche eingefasst und durch eine verglaste Front geschützt ist. Die Reliquie wird von einer handschriftlichen Beschriftung mit dem Namen „Ste Germaine“ begleitet. Das Ganze ist auf einem alten textilen Untergrund montiert und von einem eleganten, reliefierten Rahmen umgeben, der für Andachtsgegenstände des 19. Jahrhunderts charakteristisch ist.
Die Rückseite ist mit einer Darstellung der Wundertätigen Madonna geschmückt, umgeben von der Anrufung:
„O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu dir nehmen.“
Die Reliquie wird der heiligen Germaine Cousin (1579–1601) zugeschrieben, einer bescheidenen Hirtenmagd aus dem Lauragais bei Toulouse. Trotz eines Lebens, das von Armut, Krankheit und Misshandlungen geprägt war, blieb sie ein Vorbild der Nächstenliebe und des Glaubens. Ihre Heiligsprechung im Jahr 1867 trug wesentlich zur Verbreitung ihrer Verehrung im gesamten katholischen Frankreich bei.
Durch die Verbindung mit der Wundertätigen Madonna und der volkstümlichen Gestalt der heiligen Germaine stellt diese Reliquienmedaille ein berührendes Zeugnis der französischen Frömmigkeit des 19. Jahrhunderts dar.
Guter gebrauchter Erhaltungszustand mit originalem Glas.
Nicht geöffnet.
Kirchliches Siegel und Seidenfäden vorhanden.
EPOCHE : 19. Jahrhundert
ABMESSUNGEN : 2,8 cm × 2,2 cm
GRÖSSE : 1.10" × 0.87"
Die heilige Germaine Cousin (1579–1601) wurde in Pibrac bei Toulouse geboren. Von Kindheit an körperlich beeinträchtigt und Opfer von Misshandlungen, führte sie ein bescheidenes Leben, das dem Gebet und der Hilfe für die Ärmsten gewidmet war. Nach ihrem Tod verbreitete sich ihr Ruf der Heiligkeit rasch, und ihr wurden zahlreiche Wunder zugeschrieben. Als ihr Leichnam 1644 exhumiert wurde, fand man ihn unverwest vor, was die Entwicklung ihres Kultes erheblich förderte. Sie wurde 1867 von Papst Pius IX. heiliggesprochen und zählt bis heute zu den beliebtesten Heiligen Südfrankreichs.
