Zu Produktinformationen springen
1 von 4

SCHWARZES FUNERALES ALTARTUCH MIT GESTICKTEM KREUZ – 19. JAHRHUNDERT

SCHWARZES FUNERALES ALTARTUCH MIT GESTICKTEM KREUZ – 19. JAHRHUNDERT

Normaler Preis €785,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €785,00 EUR
Unsere Preise sind in Euro angegeben; in Dollar oder andere Währungen umgerechnete Beträge können je nach Wechselkurs variieren.

Weltweiter Gratisversand – sichere und geschützte Lieferung

ref: #RK00-862

Hervorragendes liturgisches Stück aus tiefschwarzem Samt, in der Mitte geschmückt mit einem Kreuz aus goldfarbenem Metallfaden, ein seltenes Zeugnis der Ornamente, die bei Totenoffizien und Requiemmessen verwendet wurden. Vor den liturgischen Reformen des 20. Jahrhunderts war Schwarz die feierliche Farbe der Trauer, ausschließlich den Begräbniszeremonien vorbehalten. Diese Farbe verleiht dem Stück eine Aura von Ernsthaftigkeit und Sakralität.

Das zentrale Kreuz, fein ausgeführt in einer Borte mit stilisierten pflanzlichen Motiven, hebt sich kraftvoll vom schwarzen Samt ab und symbolisiert das Gebet für die Verstorbenen sowie die Hoffnung auf die Auferstehung. Der Rand des Tuches ist mit einer goldenen Fransenborte eingefasst, typisch für funerale Ornamente des 19. Jahrhunderts, und schafft einen eindrucksvollen Kontrast zur Tiefe des Samts.

Der Samt, trotz seines Alters noch reich und lebendig, weist alte Wellen und Falten auf, die von einem tatsächlichen Gebrauch bei Totenzeremonien zeugen. Die originale helle Leinwandrückseite bestätigt seine authentische kirchliche Herstellung.

Diese Art von schwarzem Textil, das bei Begräbnisriten verwendet wurde, ist aus der modernen liturgischen Praxis verschwunden. Erhaltene Exemplare sind selten, insbesondere in einem so großen Format und mit einer noch so frischen goldenen Stickerei.

Ein ideales Stück für Sammler liturgischer Objekte, Liebhaber der Sepulkralkunst oder für jene, die sich für die alten christlichen Trauerriten begeistern.

EPOCHE : 19. Jahrhundert
ABMESSUNGEN
: 59 cm × 59 cm
GRÖSSE
: 23.2" × 23.2"

Direkt auf dem Altar platziert, nahm dieses quadratische Tuch während der Konsekration die Patene und den Kelch auf. Seine symbolische Rolle war stark: Es erinnerte an das Leichentuch Christi und wurde mit tiefem Respekt behandelt. Bei den Totenoffizien und den Requiemmessen verwendete die Kirche ein spezifisches Ensemble von Paramenten, fast immer aus schwarzer Seide oder dunklem Samt, veredelt mit Silberstickereien.

Diese schwarze Farbe, die im 20. Jahrhundert aufgegeben wurde, brachte sowohl die Ernsthaftigkeit des Todes als auch die christliche Hoffnung auf die Auferstehung zum Ausdruck. Schwarze Korporale, die ausschließlich für das Gebet für die Verstorbenen verwendet wurden, zählen zu den seltensten liturgischen Textilien, da sie nur in begrenzter Anzahl gefertigt und nach den modernen Reformen oft aus dem Gebrauch genommen wurden.

Zu den funeraren Paramenten gehörten schwarze Kaseln, Manipeln, Stolen, Altarantependien und Totenvelen. Zusammen verliehen sie den Totenzeremonien eine feierliche und zutiefst symbolische Ästhetik. Heute sind diese alten Stücke wegen ihrer dunklen Schönheit, ihrer spirituellen Tiefe und ihres direkten Bezugs zu den christlichen Trauerritualen sehr begehrt.

Vollständige Details anzeigen