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SCHUTZHALSBAND MIT SPITZEN AUS SCHMIEDEEISEN — 18. JAHRHUNDERT

SCHUTZHALSBAND MIT SPITZEN AUS SCHMIEDEEISEN — 18. JAHRHUNDERT

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ref: #RK00-917

Seltenes Schutzhalsband mit Spitzen aus Schmiedeeisen aus dem 18. Jahrhundert. Dieses besonders eindrucksvolle Stück war dazu bestimmt, Bisse zu verhindern, wobei die langen Spitzen, die über den gesamten Umfang angeordnet sind, jeden direkten Zugriff auf den Hals unmöglich machten. Das Ensemble besteht aus gebogenen Platten, die durch Vernietung zusammengefügt sind und eine dichte, bewegliche Struktur bilden, die vollständig mit kraftvollen, einzeln geschmiedeten Metallstacheln besetzt ist. Jede von Hand geformte Spitze trägt sowohl zur abschreckenden Wirkung als auch zur sehr ausgeprägten visuellen Präsenz des Objekts bei.

Die Konstruktion wechselt zwischen massiven Segmenten und beweglichen Elementen und schafft so eine zugleich robuste und umschließende Verteidigungsarchitektur. Die alte Patina ist gleichmäßig, mit einer stabilen Oxidation des Eisens, die eine natürliche Alterung ohne wesentliche strukturelle Beeinträchtigung erkennen lässt. Die Abnutzung der Kanten, die Unregelmäßigkeiten der Schmiedearbeit und die Tiefe der dunklen Farbtöne verstärken die Authentizität des Stücks.

Diese Art von Halsband veranschaulicht die Schutzvorrichtungen, die im ländlichen Europa des 18. Jahrhunderts verwendet wurden, wo die Notwendigkeit, den Hals vor direkten Angriffen zu schützen, zur Entstehung dieser extremen Formen führte, die heute zu ebenso faszinierenden wie beeindruckenden Kuriositäten geworden sind, geprägt durch ihre stachelige Silhouette.

EPOCHE : 18. Jahrhundert


Archäologische Funde belegen die Verwendung von bissabweisenden Halsbändern bereits im Mittelalter. So wurden an mittelalterlichen Fundstätten Metallhalsbänder mit nach außen gerichteten Spitzen oder Dornen entdeckt. Diese Halsbänder waren vor allem für Haustiere, insbesondere Hunde, bestimmt, um sie vor Wolfsangriffen zu schützen. Einige Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass auch Menschen solche Halsbänder trugen, nicht nur zur Verteidigung gegen Wölfe, sondern auch, um sich im Bedarfsfall vor möglichen Begegnungen mit übernatürlichen Wesen zu schützen.
Auch wenn historische und archäologische Belege selten sind, reichen sie aus, um zu zeigen, dass diese Praxis zumindest in begrenztem Umfang existierte. Die Notwendigkeit, sich vor Raubtieren zu schützen, verbunden mit kulturellen und abergläubischen Vorstellungen, könnte manche Menschen dazu veranlasst haben, solche Halsbänder zu tragen.

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