RELIQUIE ERSTER KLASSE DES JOSEPH COTTOLENGO
RELIQUIE ERSTER KLASSE DES JOSEPH COTTOLENGO
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Seltener ovaler Reliquiar aus Bronze mit Glasfront, der eine Reliquie erster Klasse ex ossibus des Seligen Joseph Cottolengo enthält. Die Reliquie, sorgfältig im Zentrum einer Dekoration aus Goldfiligran auf rotem Seidengrund angeordnet, ist durch ein originales lateinisches Etikett identifiziert: „Ex ossibus B. Josephi Cottoleri“. Das Ensemble weist eine raffinierte Montage auf, typisch für italienische kirchliche Werkstätten, mit gerollten vergoldeten Papiermotiven und symmetrischer Ornamentik. Der Reliquiar bewahrt sein originales Glas sowie sein kirchliches Siegel und die Versiegelungsfäden aus Seide, vollkommen intakt, was bezeugt, dass er niemals geöffnet wurde. Eine leichte Oxidation am Metallrand ist sichtbar und dem Alter des Stückes entsprechend.
Authentifizierte Reliquien des Seligen Joseph Cottolengo sind besonders begehrt, aufgrund der großen Verehrung, die ihm seit dem 19. Jahrhundert entgegengebracht wird, sowie der Bedeutung seines Werkes im Dienst an den Armen und Kranken. Seine Reliquien werden traditionell in den Häusern der von ihm in Turin gegründeten Kleinen Hauses der Göttlichen Vorsehung aufbewahrt und sind auf dem antiquarischen Markt nur äußerst selten erhältlich.
EPOCHE : 19. Jahrhundert
ABMESSUNGEN : 4,5 cm × 3,5 cm
GRÖSSE : 1,8" × 1,4"
Der Selige Joseph-Benedikt Cottolengo (1786–1842) war ein italienischer Priester, der sich zutiefst der christlichen Nächstenliebe verschrieben hatte. Tief berührt von der materiellen und moralischen Not, die er in der Gesellschaft seiner Zeit wahrnahm, gründete er 1832 das Kleine Haus der Göttlichen Vorsehung, einen weitreichenden Komplex von Werken zur Aufnahme unheilbar Kranker, Armer, Waisen, Menschen mit Behinderungen und Verlassener. Cottolengo zeichnete sich durch ein absolutes Vertrauen in die göttliche Vorsehung aus, die er unablässig anrief, um für die Bedürfnisse der Schwächsten zu sorgen. Wegen der Heiligkeit seines Lebens und des Umfangs seines Wirkens wurde er heiliggesprochen und bleibt eine herausragende Gestalt der katholischen Nächstenliebe. Sein Gedenktag wird am 30. April gefeiert.
