RELIQUIE DER ALLERHEILIGSTEN JUNGFRAU MARIA
RELIQUIE DER ALLERHEILIGSTEN JUNGFRAU MARIA
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Seltener Reliquiar aus Bronze mit einer Glasfront, die ein Partikel des Gewandes der Allerheiligsten Jungfrau Maria enthält.
Die Reliquie ist im Zentrum einer kunstvollen Dekoration befestigt. Sie ruht auf einem roten Stoffhintergrund; diese Farbe, allgegenwärtig in der christlichen Liturgie, symbolisiert das Blut Christi und sein erlösendes Opfer. Umgeben ist sie von gedrehten, spiralförmig angeordneten Goldfäden (ein typisches Ornament barocker und nachbarocker Reliquiare).
Darüber trägt ein Etikett aus Papier oder Pergament die Inschrift "Veste della SS. V." → Gewand der Allerheiligsten Jungfrau Maria
Gebrauchszustand, mit dem ursprünglichen Glas.
Ungeöffnet.
Kirchliches Siegel und Seidenfäden vorhanden.
EPOCHE : 18. Jahrhundert
ABMESSUNG : 2,5 cm x 2 cm
GRÖSSE : 1" x 0,8"
Die Reliquien der Gewänder der Jungfrau Maria nehmen seit den ersten Jahrhunderten einen herausragenden Platz in der christlichen Tradition ein. Volksfrömmigkeit und Kirchengeschichte berichten, dass mehrere Schleier, Tuniken und Gürtel der Gottesmutter in bedeutenden Heiligtümern aufbewahrt wurden, insbesondere in Konstantinopel, Jerusalem und Chartres. Diese heiligen Gewänder wurden als mächtige Symbole des marianischen Schutzes und als greifbare Zeugnisse des irdischen Lebens Mariens angesehen. Bereits im Mittelalter wurden kleine Partikel dieser Stoffe in ganz Europa verteilt, eingefasst in kostbare tragbare Reliquiare. Oft von Päpsten oder Herrschern verschenkt, erhöhten sie das Prestige der Kirchen und Klöster, die sie erhielten. Die Verehrung dieser Reliquien erlebte in der Barockzeit, im Gefolge des Trienter Konzils, eine neue Blüte, als die Marienverehrung eine besondere Intensität annahm.
