RELIQUIAR DES WAHREN KREUZES MIT VATIKAN-PUNZENSTEMPEL
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RELIQUIAR DES WAHREN KREUZES MIT VATIKAN-PUNZENSTEMPEL
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Dieses Reliquiar aus dem 18. Jahrhundert, gefertigt aus Silber, stellt ein bemerkenswertes Zeugnis der religiösen Goldschmiedekunst der Spätbarockzeit dar. Seine Filigrandekoration, bestehend aus fein gedrehten und sorgfältig zusammengesetzten Silberdrähten, zeugt von außergewöhnlicher handwerklicher Meisterschaft. Die durchbrochenen Motive, rhythmisiert durch Voluten und stilisierte Blumen, verleihen dem Ensemble eine raffinierte Harmonie und eine für den Spätbarock typische Leichtigkeit.
Im Zentrum des Objekts befindet sich ein ovales Medaillon, eingefasst von einer fein gearbeiteten Fassung. Unter dem originalen alten Glas ruht ein Fragment des Wahren Kreuzes, sorgfältig auf rotem Samtstoff arrangiert – einer liturgischen Farbe, die an das Blut Christi und die Tiefe seines Opfers erinnert.
Im 18. Jahrhundert war diese Art von Objekt in ganz Europa besonders begehrt – in Italien, Spanien ebenso wie in Frankreich –, wo die Kunst des Silberfiligrans einen hohen Grad an Vollendung erreichte. Die Verwendung edler Materialien und die Feinheit der Ausführung unterstreichen die Bedeutung der aufbewahrten Reliquie.
Authentifizierte Reliquien des Wahren Kreuzes sind besonders begehrt, nicht nur aufgrund ihrer Seltenheit, sondern auch wegen ihrer theologischen Bedeutung: Sie erinnern an die Passion, den Sieg Christi über den Tod und den Ursprung des christlichen Heils. Durch die Jahrhunderte hindurch haben sie die Frömmigkeit der Gläubigen genährt, die Gründung von Heiligtümern gefördert und eine große Zahl sakraler Kunstwerke inspiriert.
Mit seiner feinen Ornamentik und seiner vollkommenen Erhaltung veranschaulicht dieses Reliquiar zugleich die religiöse Inbrunst und die Exzellenz des handwerklichen Könnens des 18. Jahrhunderts.
Das Reliquiar trägt den Vatikan-Punzenstempel, der seine kirchliche Authentizität garantiert und bestätigt, dass es offiziell von der zuständigen kirchlichen Autorität versiegelt und ausgegeben wurde. Das kirchliche Siegel sowie die Versiegelungsfäden aus Seide sind ebenfalls vorhanden und vollkommen intakt und bestätigen, dass das Reliquiar seit seiner Anfertigung niemals geöffnet wurde.
Guter altersbedingter Erhaltungszustand, originales Glas erhalten. Vorhandensein blaugrüner Oxidationsspuren, entsprechend der Oxidation des im historischen Silberlegierung natürlich enthaltenen Kupfers, infolge feuchter Lagerungsbedingungen.
Nie geöffnet.
Kirchliches Siegel und Seidenfäden der Versiegelung vorhanden.
EPOCHE : 18. Jahrhundert
ABMESSUNGEN : 14 × 7 cm
GRÖSSE : 5,5" × 2.8"
Der Überlieferung zufolge wurde das Wahre Kreuz im 4. Jahrhundert in Jerusalem von der heiligen Helena , der Mutter des Kaisers Konstantin, entdeckt. Nach dieser Entdeckung wurde ein Teil des Kreuzes in der Grabeskirche aufbewahrt, während andere Fragmente nach Konstantinopel und Rom gesandt wurden. Im Laufe der Jahrhunderte wurden Splitter an die großen Kirchen des Ostens und des Westens verteilt und zu kostbaren Schätzen der Christenheit. Im Mittelalter wurden diese Reliquien in Prozessionen getragen, zur Segnung der Völker verwendet und als mächtige Symbole des Sieges und des göttlichen Schutzes betrachtet. Auch Herrscher und Päpste bewahrten selbst Fragmente davon auf, häufig eingefasst in kostbare Reliquiare. Militärische Orden wie die Templer erhielten ebenfalls einige dieser Reliquien, um sie auf die Schlachtfelder zu tragen. So blieb das Wahre Kreuz stets im Zentrum der christlichen Frömmigkeit – als Zeugnis der Passion und der Erlösung.
