BÜSSKILCH – 19. JAHRHUNDERT
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BÜSSKILCH – 19. JAHRHUNDERT
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Seltener und authentischer Büßkilch aus Metall, datiert auf das späte 19. Jahrhundert. Dieses Andachts- und Bußobjekt besteht aus einem Geflecht metallener Ringe, die mit kleinen nach innen gerichteten Spitzen enden und dazu bestimmt sind, eng um den Oberschenkel getragen zu werden. Zwei alte Stoffbänder in verblichenem Grün ermöglichen die Befestigung.
Die Büßkilche wurden in einem religiösen Kontext verwendet, insbesondere innerhalb bestimmter monastischer Gemeinschaften oder Bruderschaften, als Instrument der Buße und körperlichen Disziplin. Sie stehen in einer langen christlichen Tradition freiwilliger Selbstkasteiung, die an die Leiden Christi erinnert und die Seele durch körperliche Schmerzen zu reinigen sucht.
Dieses Modell spiegelt durch die Feinheit seiner Verflechtung und die relative Eleganz seiner Ausführung die rigoristischen Frömmigkeitspraktiken wider, die noch am Ende des 19. Jahrhunderts in Kraft waren, einer Epoche, die von einer Wiederbelebung des Askesetums und mystischer Inbrunst geprägt war.
Vollständig erhaltene Stücke mit ihren ursprünglichen Bändern sind auf dem heutigen Markt für religiöse Kuriositäten äußerst selten.
EPOCHE : 19. Jahrhundert
ABMESSUNGEN : 40 cm
GRÖSSE : 15,8"
Ein Exemplar eines Büßkilchs derselben Zeit befindet sich im Louvre-Museum in Paris, siehe hier
Der Büßkilch, ein freiwilliges Instrument des Schmerzes, wurde in verschiedenen christlichen Gemeinschaften weit verbreitet zur körperlichen Kasteiung verwendet. Er sollte helfen, Versuchungen zu bekämpfen und zugleich eine Identifikation mit den Leiden Jesu Christi in seiner Passion sowie mit den daraus entstehenden geistlichen Früchten zu pflegen.
