ALTES BEICHTSTUHL-GITTER AUS EMAILLIERTEM METALL
ALTES BEICHTSTUHL-GITTER AUS EMAILLIERTEM METALL
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Norditalien, 19. Jahrhundert
Diese authentische Beichtstuhl-Gitterplatte, gefertigt aus weiß emailliertem Metall, stammt aus einem katholischen Beichtstuhl aus dem Norden Italiens und datiert aus dem 19. Jahrhundert.
Als trennendes Element zwischen Priester und Pönitent verwendet, ermöglichte dieses perforierte Gitter sowohl die Übertragung der Stimme als auch die Wahrung der Anonymität, entsprechend den liturgischen Gepflogenheiten des Bußsakraments, wie sie sich seit der frühen Neuzeit herausgebildet haben.
Das regelmäßige, nüchterne und funktionale Lochmuster erfüllt eine klare Aufgabe: die physische Distanz zu wahren und zugleich einen diskreten Austausch in einem geschlossenen und stillen Raum zu ermöglichen. Solche emaillierten Metallgitter treten vor allem im 19. Jahrhundert auf, einer Epoche, die durch eine Rationalisierung von Formen und Materialien im kirchlichen Mobiliar geprägt ist.
Die Oberfläche weist eine alte Patina auf, mit Abplatzungen der Emaille und Oxidationsspuren, die ihrem Alter und ihrer Nutzung entsprechen. Diese Spuren zeugen von einem Objekt, das über lange Zeit fest in den Alltag eines Gotteshauses eingebunden war, ohne strukturelle Beeinträchtigung.
EPOCHE : 19. Jahrhundert
ABMESSUNGEN : 33 cm x 25 cm
GRÖSSE : 13" x 9,9"
Die Ursprünge der Beichtstühle reichen bis in die ersten Jahrhunderte des Christentums zurück, als die Beichte öffentlich und gemeinschaftlich abgelegt wurde. Im Mittelalter, mit der Entwicklung der individuellen Beichte, begannen die Kirchen, spezielle Räume zur Wahrung der Vertraulichkeit einzurichten. Die Verwendung getrennter Beichtstühle für Priester und Pönitent verbreitete sich ab der Renaissance und bot einen geschützten Raum, der Aufrichtigkeit förderte. Diese Praxis verbreitete sich anschließend in der gesamten katholischen Welt und wurde zu einem wesentlichen Bestandteil des Sakraments der Versöhnung. So wurden Beichtstühle zu emblematischen Elementen des geistlichen Lebens in den Kirchen.
Beichtstühle, Sinnbilder der Spiritualität, sind intime Alkoven, in denen die Gläubigen sich Gott durch die Vermittlung der Priester anvertrauen. Mit fein geschnitztem Holz oder kunstvoll gearbeitetem Metall versehen, bieten diese Orte Zuflucht für die bedrängte Seele. In ihrer gedämpften Dunkelheit werden Sünden offenbart und Geheimnisse geteilt, in einem Akt der Reue und der Erlösung. Beichtstühle überwinden die Zeit und verbinden die Gegenwart mit den Beichten vergangener Generationen. Jeder Beichtstuhl erzählt eine stille Geschichte, ein Zeugnis von Glauben und Buße. Diese Orte der Beichte verkörpern das Versprechen der Absolution und die Suche nach innerem Frieden.
